Elektromobilität
Alles Wissenswerte über Elektrofahrzeuge

Was sie wissen sollten

In diesem Beitrag lesen sie, warum die Elektromobilität, wie wir sie heute kennen, nicht die Zukunft sein kann. 

Viele Hersteller schreiben von der sauberen elektrischen Mobilität und produzieren auf Hochtouren neue Fahrzeugmodelle, die rein elektrisch fahren. Eine grosse Anzahl Fahrzeuglenker springt auf die neue Mobilität auf, ohne sich über die Herstellung der Fahrzeuge, sprich Lithium-Ionen Akkupack, das für die Energiespeicherung eingebaut wird, Gedanken zu machen. Alle Medien schreiben, was nach dem fertig produzierten Fahrzeug hinten raus kommt, nämlich null CO2, keine Abgase.

Hier wird ihnen aufgezeigt, was alles bei der Produktion so anfällt, damit sie sich ein Bild von der Wirklichkeit machen können. Um den Beitrag in Grenzen zu halten reden wir nur von Lithium und Kobalt, doch es gibt noch mehr bedenkliche Stoffe.

Lithium: Lithium ist das leichteste Metall auf der Erde und zählt zu den nicht nachwachsenden Rohstoffen. Das silberweisse Leichtmetall ist feuergefährlich und führt schon bei Berührung zu schweren Verätzungen und Verbrennungen. Das Lithium ist als Elektrodenmaterial der wichtigste Bestandteil langlebiger Batterien.

Für die Herstellung von einer Tonne Lihiumsalz werden 2 Millionen Liter Wasser verbraucht. 

Lithium-Ionen Batterie: Die Herstellung einer Kilowattstunde Speicherkapazität verursacht rund 160 bis 200 kg Kohlendioxid CO2.

Das 4,2kw Akkupack der Vespa elettrica verursacht rund 735kg CO2.

Das 90kw Akkupack bei Tesla verursacht rund 17000kg CO2. 

Vergleich: Ein Roller verursacht durchschnittlich 80g CO2 pro km. Anders ausgedrückt: Das Akkupack der Vespa elettrica ist erst bei ca. 9200km CO2 neutral. 

Beim Automobil mit durchschnittlich 120g CO2 pro km ist das Akkupack beim Tesla erst bei rund 140000km CO2 neutral. 


Kobalt: Kobalt ist ein Schwermetall, das in seinem chemischen Verhalten Eisen und Nickel ähnelt. Kobalt ist sehr hart und der Schmelzpunkt liegt bei 1492 Grad Celsius. 

Kobalt in Batterien: Durch nichts zu ersetzen ist das Element bei der Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien. Da sich in der Schichtstruktur von Lithium-Kobaltoxid besonders gut Lithium einlagern kann, lassen sich mit Kobalt-Kathoden Batterien mit einer besonders hohen Energiedichte fertigen, die sich gleichzeitig sehr schnell aufladen lassen. 

Allein die Autoindustrie wird im Jahr 2035 nach Schätzungen rund 122´000 Tonnen Kobalt für Akkus der Elektrofahrzeuge benötigen. Fast zwei Drittel des globalen Bedarfs von Kobalt stammt schon heute aus Bergwerken der Demokratischen Republik Kongo in Afrika. Die Einheimischen sind an den Gewinnen der Kobalt-Geschäfts nicht beteiligt. Um ihrer Armut zu entgehen, bauen sie das Kobalt illegal und buchstäblich mit eigenen Händen ab. Dazu graben die Männer neben ihren Wohnhütten tiefe Stollen ins Erdreich. Ohne Schutzkleidung, nur mit einer Taschenlampe ausgerüstet, hangeln sie sich in die Tiefe. In den engen Gängen wird dann das Kobalterz  aus dem Fels gekratzt. Dabei entstehen hochgiftige Stäube, die zu Lungenerkrankungen führen. Und wegen der engen Schächte ist Kinderarbeit an der Tagesordnung.


Somit ist für den Experten klar: Das Elektrofahrzeug ist derzeit keine Alternative für Kunden und für die Umwelt. So wie die Technologie heute ist, ergibt es überhaupt keinen Sinn, auf ein Elektrofahrzeug zu wechseln,  weder ökonomisch, noch ökologisch, das zeigen mittlerweile viele Studien. 

Fazit: Das Elektrofahrzeug mit der heutigen Batterietechnik ist eine Sackgasse im Fahrzeugbau und wird unweigerlich so enden wie das Märchen vom sauberen Diesel von der deutschen Volkswagen-Gruppe, und wird in den nächsten 10 bis 20 Jahren die Batterie tatsächlich neu erfunden, wäre Giftfrei, halb so schwer wie heute und Speicherfähiger käme bereits die nächste grosse Frage. Woher nehmen wir den Strom für die vielen Fahrzeuge ? 

Schlussgedanke: Überdenken wir alle unsere Gewohnheiten ( Muss  ich mit dem Flugzeug in die Ferien, ist mein jetziges Auto angemessen für mich, kann ich auch mit einem Roller oder Velo zur Arbeit fahren. Reduzieren sie den Fleischkonsum von Kuh- und Lammfleisch um 50 %, denn Methan CH4 ist 21x klimaschädlicher als Kohlendioxid CO2. Methan wird bei Wiederkäuern in Form von Rülpsern oder Blähungen ausgeschieden. Eine Kuh scheidet ca. 200 bis 300 Liter Methan pro Tag aus. Kaufen sie weniger aber hochwertigere Produkte. usw.),  und wir werden feststellen dass sich die Probleme von selber lösen. 

Der momentane Elektrotrend ist die Folge der Abgasprobleme der europäischen Autoindustrie. Keine zeitnahe Lösung in Sicht für einen sauberen Antrieb, das hat zur Folge dass ihnen die Elektrofahrzeuge als die saubere Lösung präsentiert werden, denn die sind bereits entwickelt. Aber die Zukunft der Mobilität hat einen Namen Wasserstoff H2.